BAVARIA-KEGEL-CHRONIK |

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Am 26.02.1976 (unsinniger Donnerstag) trafen sich acht
Sportkegler mit drei weiteren Interessierten und gründeten den Sportkeglerklub
"Bavaria" im Sportkeglerverein Ingolstadt e.V. Zum Vorsitzenden des Klubs wurde in der Gründungsversammlung
Sportkamerad Michael Furthmeyer gewählt, der dieses Amt bis 1984 mit großem
persönlichen Einsatz und Engagement ausführte. Seit 1984, also derzeit 17
Jahre, ist Sportkamerad Walter Zehetbauer mit der Führung der Abteilung
betraut. Auf Initiative der Sportkameraden Michael Furthmeyer und
Walter Zehetbauer konnten wir in der Kegelanlage des Gasthofes Stangl zwei
Kegelbahnen anmieten. Der Einstieg in den offiziellen Sportbetrieb erfolgte zu
Beginn der Spielsaison 1976/77 mit zwei Fünfer-Mannschaften in den damaligen
Kreisklassen B West und B Ost. Sieben Jahre blieben wir dem Gastwirt Hans
Stangl und seinen Bahnen (Bahn 1 und 2) treu. In diesen Jahren konnten wir erste sportliche Erfolge
(Aufstieg der 1 Mannschaft dreimal in Folge!) verzeichnen und auch der
gesellige Teil kam niemals zu kurz. Gern denken wir an das Maibaumaufstellen in
Rothenturm der ersten beiden Jahre zurück. Unvergesslich werden uns die
Keglerbälle beim Stangl-Wirt und beim Michl bleiben. Auch die internen
geselligen Wettkämpfe wie Osterkegeln, Kirchweihkegeln und Weihnachtskegeln,
die zum Teil bis heute noch ausgespielt werden, dürfen nicht unerwähnt bleiben. Nachdem unsere Mitgliederzahl von Jahr zu Jahr konstant
anstieg, war es für uns folgerichtig eine dritte Mannschaft zu melden und vier
Bahnen anzumieten. Nachdem uns unser Wirt keine vier Bahnen zur Verfügung
stellen konnte, mussten wir uns ein neues Domizil suchen. Es standen zwei
Möglichkeiten zur Wahl, die SKI-eigenen Bahnen im Feldschlößl oder die
ESV-Bahnen. Durch das wohlwollende Verhalten des damaligen ESV
Präsidenten, Herrn Hans Bierschneider, und der Initiative der Sportkameraden
Michael Furthmeyer, Thomas Braun, Hans und Walter Zehetbauer konnten wir im ESV
ein neues Zuhause mit vier Kegelbahnen finden. 17 Bavaria-Kegler traten
daraufhin (zum 1. Mai 1983) dem ESV Ingolstadt bei. Durch die Kapazitäten der Bahnanlage, 1987 bekamen wir sechs Bahnen, und die kegelbegeisterten Kinder einiger Mitglieder (Müller Harald, Guist Günther, Bauer Margit etc.) trat ein neuer Aspekt im Klub in Erscheinung - Jugendarbeit -. Jürgen Müller und Hans Zehetbauer stellten sich als Trainer zur Verfügung und los ging's mit einer kleinen Schar A- und B-Jugendlicher. Schnell wuchs die Zahl der Jugendlichen, 1991 waren es 19,
also knapp die Hälfte des gesamten Klubs! Die ersten Erfolge auf Verein-, Kreis-, Bezirksebene
stellten sich ein und 1990 war es Günther Guist, der nach der Bayerischen
Vizemeisterschaft auch bei den Deutschen Meisterschaften als 14. zum ersten Mal
die Visitenkarte Bavaria's abgab. Ihm sollten viele andere Namen folgten:
Wolfgang und Tina Zech, Joe Baur, Andreas Amon, Alexander Robin, Raphaela
Kummer, Thomas Mödl und Simone Zehetbauer. Nach einer großen Zäsur 1991 war der Gewinn der Deutschen
Mannschaftsmeisterschaft zwei Jahre später mit Stefan Faber, Joe Bauer, Thomas
Fürst, Wolfgang Zech und Andreas Amon der schönste Erfolg für unsere Jugend.
Dass durch die Auflösung von Draufgänger Ingolstadt fast alle Jugendlichen mit
ihrem Trainer Andreas Brummet zu uns fanden, war ein großes Glück für alle,
denn die Meistermannschaft bildet heute das Gerippe unserer 1. Mannschaft. Gerade jetzt könnte sich wieder eine ähnliche Situation
ergeben. 16 Jugendliche tummeln sich derzeit dienstags auf den Bahnen, darunter
11 B-Jugendliche. Da sollte doch der eine oder andere Name auch noch die obige
Liste ergänzen. Wir Betreuer, Trainer und Spieler wollen alle dazu beitragen! 1995 wurde wieder eine neue Idee geboren. Unsere B-Jugend
Mädchen waren im Begriff dieser Klasse zu entwachsen. Was lag näher als sie in
einer neu zu gründenden Damenmannschaft zu integrieren. Schnell fanden sich
neugierige und kegelbegeisterte Damen zusammen, die in kürzester Zeit von Jürgen
Müller und Hans Zehetbauer für die kommenden Aufgaben fit gemacht wurden. Bereits im dritten Jahr konnte der Aufstieg in die
Kreisklasse perfekt gemacht werden. Und dort gelang die Meisterschaft auf
Anhieb! In der Bezirksliga A-Nord waren die Damen schnell heimisch
und die Sonntage, bei Kaffee, Kuchen und Walter's Apfelstrudel waren sicher
nicht nur sportlich gesehen sondern auch auf der geselligen Seite eine
Bereicherung für unseren Klub. Einzelerfolge, aber insbesondere der Titelerfolg im Kreisklassenpokal auf Bayerischer Ebene 1998 waren besonders denkwürdige Meilensteile der Damenmannschaft. Unsere gesellschaftlichen Veranstaltungen sind ebenso ein
fester Bestandteil unserer Abteilung. Besonders erwähnt werden sollen die
jährlich wiederkehrenden Festlichkeiten mit Kind und Kegel: Gemeinschaftlicher Faschingsball Frühjahrswanderung Radl-Tour Schlauchbootfahrten Sommernachtsfest Weihnachtsfeier Dies zeigt, dass im Sportkeglerklub Bavaria nicht nur der
sportliche sondern auch der gesellschaftliche Teil mit den Familienmitgliedern
unserer Sportkegler einen großen Stellenwert besitzt. Durch die Verbindung von
Sport und Geselligkeit können wir hoffnungsvoll auf die nächsten Jahre blicken. Diese Chronik kann natürlich nur ein kurzer Abriss aus 25
Jahren Bavaria sein. Wer mehr wissen will, fragt doch einmal die "Alten".
Erfreuliches und Nachdenkliches bestimmten diese Zeit und wird auch die Zukunft
bestimmen. Manche Anekdoten beschreiben den Geist "Bavaria's", den es zu
erhalten gibt. Jeder ist aufgefordert daran mitzuwirken, dass dies auch in
Zukunft so bleibt. Die Vorstandschaft wünscht allen Mitgliedern,
Familienangehörigen, Förderern und Freunden persönlich alles Gute und weiter
viel Spaß in unserer Runde. |
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